Sonntag, 14. August 2016

Upgrade 8. Tag - Kaliningrad

Wir möchten Euch den 8. Tag nicht vorenthalten, denn da haben wir einiges erlebt. Wir sind am Morgen aufgebrochen und haben uns zunächst Fromburg angeschaut. Die mittelalterlichen Anlagen sind sehr gut erhalten und restauriert.



Der Wasserturm hat uns mit einer Ausstellung über die noch vorhandenen alten Gutshöfe aus der Zeit vor 1945 überrascht. Da sind einige echte Perlen dabei, mache aber auch sehr verkommen.

Ein Selfi zum Abschied aus Polen
Dann sind wir in Richtung russischer Grenze gestartet. Etwa 1 1/2 Stunden haben wir gebraucht, obwohl wir fast die Einzigen waren, die den Übergang zu dieser Zeit, 12:00 Uhr, genutzt haben. Die Einreiseprozedur ist etwas langatmig, obwohl wir alle Dokumente dabei hatten. Nur die Zollerklärung hatte noch gefehlt.
In Kaliningrad angekommen, haben wir sogleich mit einem Taxi die Innenstadt besucht und sind die Festungsanlagen abgelaufen.


Zwischendurch haben wir die legendären russischen Törtchen ausprobiert, absolut zu empfehlen.


Am Dom hat die Stadt zu einem Festival eingeladen, das "Internationale Friedensfestival", mit Folklore aus vielen baltischen Staaten, Musik, Essen und am Abend mit einem Konzert einer populären russischen Gruppe.


Der Tag wird uns sicher lange im Gedächtnis bleiben.


Samstag, 13. August 2016

8. Tag - Kaliningrad

Das erzählen wir Euch morgen. Heute haben wir nur ein kurzes Internetzeitfenster. Wir sind angekommen und es ist ein herrlicher Tag gewesen, soviel vorab.

Freitag, 12. August 2016

7. Tag - Frauenburg

Ein vertrautes Geräusch reißt uns heute morgen aus dem Schlaf, Steffens Wecker. 6 Uhr, 10 Grad und Sonnenschein. Ich sehe Atemwölkchen. Schnell alles zusammen gepackt und ab in Richtung Elbląg. Ohne Frühstück!
Wir haben eine Schiffstour auf dem Ostdrodzko-Elblaski-Kanal geplant, die 8 Uhr starten soll. Pünktlich im Ticket-Büro angekommen: "Haben Sie vorreserviert?" NEIN! Danke! Wegtreten! Der Nächste! Also erst mal in Ruhe frühstücken, die Absage verdauen und einen neuen Schlachtplan entwerfen.
Wir beschließen zur ersten der 5 Stufen zu fahren und uns das Wunder der Technik vom Ufer aus anzusehen. Die Schiffe werden hier per Wasserkraft über 5 geneigte Ebenen gezogen. Eine Meisterleistung der Technik! Wiederaufbau der Anlage gefördert durch die EU, gut investiert.




Wie  das Schicksal es wohl will und uns dadurch etwas Zeit  geschenkt hat, fahren wir danach doch wieder zurück nach Marienburg und besichtigen die Burg.




UNESCO-Weltkulturerbe, absolut beeindruckend. Nach 3 Stunden intensiven Zuhörens unseres freundlichen Audioguides waren wir nicht mehr aufnahmefähig.
FAZIT: Einmal im Kreis gefahren, keine Kilometer geschafft aber es musste sein!
Jetzt haben wir uns gegenüber dem Klassenfeind strategisch neu positioniert und Morgen geht es zum "Angriff" über. Wir fahren nach Kaliningrad!
Wir stehen jetzt in Fromborg.

Donnerstag, 11. August 2016

6. Tag - Marienburg

Bei 16 Grad, Sonne und Wind sind wir heute Morgen etwas früher  gestartet. WOMO neu präpariert und auf nach Gdynia, um den Meister damit glücklich zu machen: 

Dar Pomorza, gebaut 1909-1910 in Hamburg

Ein sehr schönes Schiff, hab ihn kaum dort weg bekommen.  Das Wetter wollte nicht recht mitspielen, Regen und Wind, hab ich mir halt jemand anderes zum kuscheln gesucht:



Also rein ins WOMO und auf nach Gdansk zur Stadtbesichtigung. Parken war auch kein Problem. Auf Grund der vielen Tips im Internet, fanden wir einen super Stellplatz  auf dem Gelände der Musikschule.
FAHRT EINMAL NACH GDANSK! Die Stadt ist unglaublich schön!



So haben wir zu viel Zeit in der Stadt zugebracht, so dass wir heute nicht weit gekommen sind.
STEFFEN kauft 2 Briefmarken in der Post.


Man muss eine Marke  ziehen, wie auf dem Arbeitsamt. Es gibt 20 Schalter, davon 2 besetzt. Eine Person arbeitet (wahrscheinlich verbeamtet) = der Erwerb dieser Briefmarken dauerte gefühlt eine halbe Stunde. 

Unterwegs haben wir die da getroffen, als Kontrast zu den üblichen Kostüm walker'n irgendwie lustig.


So hier nun die Knobelaufgabe für heute:
Wie funktioniert  Das?


Eigentlich wollten wir heute noch diese wunderschöne Burg besichtigen, die Malborg (größte gotische Ritterburg Europas) in Marienburg. Der Reiseplan gibt es leider nicht mehr her, also ein Grund wieder zu kommen. So stehen wir also davor auf der gegenüberliegenden Seite und sind einmal drumherum geschlichen.


So haben wir uns hier niedergelassen und schauen übers Wasser zur Burg.

Mittwoch, 10. August 2016

5. Tag - Zoppot

Der Modellbauer ist zufrieden, der Griff hält.
Heute sind wir zunächst nach Leba gefahren, doch es war nicht überraschend festzustellen, dass der gleiche Rummel wie in den Küstenorten zuvor anzutreffen war. So ein richtig gemütliches Dörfchen gibt es hier nicht. Nach einem kurzen Spaziergang sind wir dann in Richtung Halbinsel Hel aufgebrochen. Dort angekommen haben wir die Fahrräder abgeschnallt und wollten eigentlich bis vor zur Spitze fahren - es war viel zu weit. 


Auf der Hälfte des Weges haben wir kehrt gemacht und sind wieder zum Womo zurück gefahren. Das waren dann etwa 24 km mit dem Rad. 
Das nächste Ziel war dann schon unser Campingplatz in Sopot, auf dem wir morgen große Toilette machen, mit dem Womo natürlich.


Am Strand von Zoppot, Blick Richtung Danzig.