Dienstag, 25. August 2020

Von Trier nach Strasbourg

Heute geht es in Richtung Frankreich, das Etappenziel ist Strasbourg. Nachdem wir unsere WOMO versorgt haben, es musste Pipi und hatte Durst, ging es gegen 9:30 Uhr los. Der Weg entlang der Saar ist sehr schön, da kann man auch gut mit dem Rad entlang radeln. Mehrere Staustufen lassen den Fluss auf beträchtliche Breiten anschwellen.

Auf der Autobahn in Frankreich haben wir 3 Mautstationen passiert und wissen nicht, was wir eigentlich bezahlt haben *grübel* 🤔

In Strasbourg haben wir uns auf die Räder geschwungen und haben die Stadt erkundet. Strasbourg ist beeindruckend schön. 

Die vielen alten Häuser entlang enger Gassen, gespickt  mit kleinen Geschäften, Bars, Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein. Die Cathédrale Notre Dame de Strasbourg ist ein beeindruckendes sakrales Bauwerk, dass man auf jeden Fall einmal besuchen muss, wenn man in Strasbourg ist.

Das Europäischen Parlament haben wir nur von Außen betrachtet (ist nicht hübsch) und uns dann auf die Suche nach einem Restaurant zum Abendessen gemacht. In Petit France haben wir dann direkt am Flussufer sehr ausgiebig gespeist und sind jetzt kugelrund.


Eine Randbemerkung von Sabine:

Der Verlauf unserer Radroute ist bestimmt wieder bemerkenswert, so sieht es aus, wenn man keinen Plan hat, und wir haben keinen Wein vorher getrunken 😋


Montag, 24. August 2020

Trier

Heute wollen wir Trier erkunden, das geht natürlich nur mit einem ausgiebigen Frühstück. Da unser Eiervorrat auf der ersten Etappe etwas gelitten hat, 4 Eier waren angeknackst, mussten wir heute morgen Rührei essen. 

Gegen 9:30 Uhr sind wir los, zunächst erst einmal in die entgegengesetzte Richtung zur Saarmündung. Jetzt haben wir in 2 Tagen schon 3 Flüsse gesehen, die wir vorher nur von der Landkarte her kannten. Das Problem mit Flüssen ist es, auf die andere Seite zu kommen. Eine Brücke war in Sicht, aber weit, weit weg. Durch Zufall kommen wir an einer Fähre vorbei und sind zu unserer Überraschung plötzlich in Luxemburg, um nach 100 Metern wieder nach Deutschland einzureisen. Das war WITZIG.


Auf der anderen Seite der Mosel sind wir dann zügig nach Trier geradelt, schließlich wollten wir die Stadt erkunden und einen Römer suchen. Die Stadt selbst ist für Radfahrer recht angenehm, die vielen alten Bauten, von der Römerzeit bis ins tiefste Mittelalter sind sehr beeindruckend. 

Aber auch Karl Marx haben wir einen Besuch abgestattet, schließlich war mein Gymnasium ja die EOS Karl Marx in Tangerhütte, das gehört sich also dem alten Knaben guten Tag zu sagen. 

Auf den Rückweg treffen wir eine alte Omi, die uns gern zusammen fotografieren möchte. Omi hat wahrscheinlich zum ersten mal ein Smartphone in der Hand und versucht ein Bild von unz zu schießen. Der 5. Versuch klappt dann und ich habe 35 Bilder von Sabine und mir auf dem Handy, ich kann von der Biene einfach nicht genug kriegen.

Am WOMO zurück gab es heute Kaninchen aus dem Römertopf, wie passend, zu Hause vorgekocht schmeckt es auch aufgewärmt.
Morgen geht es auf in Richtung FRANKREICH.
Wir sind gespannt.

P.S. Den Römer habe ich auch gesehen...

Sonntag, 23. August 2020

Von Hohenfelden über Koblenz nach Trier

Heute morgen sind wir bereits 6 Uhr wach, der Campingplatz schläft noch und wir haben die besten Chancen die Ersten im Waschraum zu sein. 2 Euro hatten wir zum Duschen auf die Campingcard geladen, 10 ct. ergeben 40 Sekunden Wasser. Ich habe 60 ct verbraucht und Sabine war auch schon nach 240 Sek. in der Dusche fertig. Ich frage mich, wieso das zu Hause immer so lange dauert 😏 ...

Ich habe uns ein schönes Frühstück gemacht und wir sind 9 Uhr in Richtung Koblenz gestartet, Die Fahrt verlief reibungslos, unser Auto mag uns. In Vallendar, kurz vor Koblenz, haben wir direkt am Rhein einen Parkplatz für WOMOs gefunden, die Gebühr gerade mal 4 Euro für den ganzen Tag. Schnell einen Kaffee gekocht und dann ab mit den Fahrrädern nach Koblenz, haben am DEUTSCHEN ECK ein Eis geschlabbert und sind über die Mosel auf der anderen Seite des Rheins bis zur Autobahnbrücke. Dann ging es mit dem Fahrrad auf die Autobahn, wir wollten ja auf die andere Seite, da stand unser WOMO und die nächste Brücke 10 km entfernt. Schnell wie der Blitz kann ich Euch sagen 🚴, es kam hoffentlich keine Verkehrsmeldung 😁. Nach 22 km waren wir wieder am Auto, hat Spaß gemacht.



Bis nach Trier waren es dann noch einmal 1,5 Stunden, quer durch die Eifel. Die Landschaft ist sehr schön. Das auf und ab ist für unseren "Kleinen" mitunter eine Herausforderung, da spürt man das Gewicht von 3,5 t und einen eigentlich zu kleinen Motor. Aber wir sind gut in Trier angekommen, stehen jetzt auf einem Campingplatz in Konz, sind satt und zufrieden. Es gab einen marinierten Tomaten-Zucchini-Gurken-Salat mit FETA, Zwiebeln und für den Steffen mit einer gehackten, frischen Peperoni aus dem UROPA-Gewächshaus. 

In Trier wollen wir einen Tag rasten und uns die Stadt anschauen. Mal sehen, ob wir einen Römer finden 🔎


Samstag, 22. August 2020

Start in Colbitz, Ziel Stausee Hohenfelden.

Heute geht es nun endlich los, die letzten Tage waren sehr anstengend und wir sind URLAUBSREIF.

Gegen 11 Uhr haben wir unser WOMO abgeholt, zu unserer Überraschung hat uns Ulli begrüßt und uns unser Zuhause für die nächsten 3 Wochen übergeben. Gegen 15 Uhr hatten wir alles verstaut, mit tatkräftiger Unterstützung von LINUS. Ich glaube, er wäre am liebsten mitgekommen 😀.


Unsere erste Etappe verlief ohne Komplikationen, das Auto schnurrt wie ein Kätzchen und wir kommen gegen 18 Uhr an. Einen Stellplatz gibt es nicht mehr, wir kommen aber trotzdem unter und haben einen Platz für die Nacht. 

Ein kurzer Spaziergang über den Campingplatz führt an einer kleinen Kneipe vorbei, ok, der Magen knurrt, schließlich gab es heute nur Frühstück. Sabine bekommt Matjes, Steffen ein Thüringer Rostbrätel 😛. Das Bier schmeckt gut, wir sind total ausgetrocknet, da geht noch ein zweites.

Am WOMO müssen wir uns natürlich vertragen, wie sich das gehört und ein Oranges Getränk gibt es auch noch 🍹.

... und Ihr wisst ja, auf einem Bein kann man nicht stehen.


Dienstag, 14. Juli 2020

Frankreich 2020 - wir wollen es wagen

Im vergangenen Jahr waren wir auf unserer Silberhochzeitsreise in Kanada. Auf unserer Rundreise durch Kanadas Westen, sind wir unzähligen Wohnmobilen begegnet, und mit Wehmut haben wir an unsere letzten Reisen mit dem WOMO gedacht. Schweden, Finnland, Polen, die Baltischen Staaten Lettland, Litauen, Estland, bis nach Russland sind wir gekommen, mit unvergesslichen Erlebnissen und tollen Eindrücken, haben Land und Leute kennengelernt, manches Kulinarische probiert, sind viel gewandert und haben so manche Strecke mit dem Fahrrad zurückgelegt. 

Zurück aus Kanada gab es dann eine tolle Party zu unserer Silberhochzeit. Zu unserer Überraschung bekamen wir viele tolle Geschenke in Form von Gutscheinen unseres Magdeburger Reisebüros, CACTUS-Reisemobile. So stand für dieses Jahr fest, wir verreisen mit dem WOMO, nur das Ziel war lange nicht klar.

Ich wollte schon immer mal nach Frankreich, am liebsten bis zur Côte d’Azur, in die Sonne, an weiße Strände unter Palmen, ein Kindheitstraum, eine Sehnsucht nach fremden Ländern. Sabine mag die Wärme nicht so besonders, doch aus Liebe zu mir werden wir uns in diesem Jahr dorthin auf den Weg machen – mit viel Zeit im Gepäck – um auch alle Schönheiten dieses Landes, die Landschaft und die Menschen kennenzulernen.

Wir würden uns freuen, wenn Ihr uns auch in diesem Jahr auf unserer Reise begleitet.
Sabine & Steffen