Mittwoch, 6. August 2025

Kopenhagen, die Zweite

Wir können es kaum glauben,  die Sonne scheint und somit gibt es Frühstück draußen.

    Geht doch, mit der Sonne!

Alles zusammengepackt geht es nochmal nach Kopenhagen. Parkplatz gefunden in der Kommune Refshaleöen am Wasser. 

    Hier wurden Schiffscontainer umgebaut zu Wohnungen und liegen am Kai vertäut. 

Der Parkplatz ist ein teurer Spaß, 20 Euro für 4 Std.(die Dänen haben zu viel Geld). Wir haben keine Lust einen anderen Platz zu suchen. 

Das Wasser-Taxi bringt uns, vorbei an den Liegeplätzen der großen Kreuzfahrtschiffe, auf die andere Seite. 

    Die andere Seite

   Das blaue Gebäude ist eine internationale Schule mit Spielplatz auf dem Dach

Weiter geht es mit der Metro in die City. Da wo gestern 17 Uhr Feierabend war, knüpfen wir an und besichtigen das Museum in der Christiansborg. 

Aber erst Vollschutz anlegen! 

Ein paar Eindrücke vom Schloss!




In diesem Saal hängen mehrere Gobelins, 
Geburtstagsgeschenk zum 50sten der Königin Margarethe,
an den Stücken wurde 25 Jahre gearbeitet, wirklich unglaublich.

Zu Fuß durch die Einkaufsstraße, vorbei an Prada und Gucci, geht's anschließend zum Rundturm. 

    Dort hinten in der Mitte wollen wir hinauf

Dieser Turm gehört zur Trinitatis-Kirche und von dort oben liegt einem die Stadt zu Füßen.


Es gibt keine Treppen im Turm, von wo man in die Tiefe starren muss, man läuft schräg nach oben. Olaf darf mit hinauf. Der Turm ist nicht in der Copenhagen Card enthalten, nicht sehr nett! 

Hinter der Kirche geht es zum Rosenborg Slot. 

Durch den Garten geschlendert und dann zur Frederiks Kirke. 

Ein Stückchen weiter kommt man gleich zur Amalienborg. 

Wir bemühen die Copenhagen-Card und machen einen Schnelldurchlauf im Museum. Genug gesehen geht es am Theater vorbei zum Wasser-Taxi. 

   So sieht warten aus

Das bringt uns auf die andere Seite zu unserem WOMO. Schnell einen Kaffee trinken, aber vergessen das Parkticket zu verlängern, Kontrolleur kommt, Ilka leistet Abbitte, mal sehen, wie wir aus dieser Nummer rauskommen. Es geht weiter nach Helsingør zur Fähre.

   Das Kronberg Slot, wir verlassen Dänemark

Auf der Fähre lohnt sich eigentlich das Aussteigen nicht, schon nach 20 Minuten sind wir auf der anderen Seite – SCHWEDEN, endlich.

   Willkommen in Schweden!

Wir stehen am Abend etwas außerhalb von Helsingborg auf einem Parkplatz am Rande eines Naturreservats. 


Es ist 19 Uhr, das Wetter, kalt, regnerisch, sehr viel Wind, lässt uns den Abend im WOMO verbringen. 

   Die Aussicht aus dem WOMO, hat gerade geregnet🌈

Der Wind dreht kräftig auf und es beginnt zu regnen, auch immer wieder die ganze Nacht hindurch. Wir hoffen auf einen besseren Morgen.

Montag, 4. August 2025

Ilka will die Hippies sehen und ich “Green Georg”

Nachdem wir Abends den Schlachtplan geschmiedet haben, geht es (im Zwiebel-Look und mit Regenschirm bewaffnet) 9:15 Uhr mit dem Bus nach Roskilde. Weiter mit der Bahn nach Kopenhagen. Der Hauptbahnhof ist ein Kopf-Bahnhof, den wir nach weiteren 30 min erreichen und tauchen dort gleich in den Untergrund ab, zur Metro, um zwei Stationen später am Kongens-Nytorv Platz wieder aufzutauchen.

    Vorn in der Metro, wir sind führerlos!

    Das legendäre Magasin du Nord, wer kennt es nicht von der Olsenbande

 Alle Fahrpreise sind in der Copenhagen-Card enthalten!

Wir benötigen einen groben Überblick der wichtigsten Sehenswürdigkeiten! In 1h 45min sind wir im Bilde, weil "Silvester" uns durch die Untiefen von Kopenhagen geschippert hat.

    Nyhavn

   das Theater

    die Oper

und so weiter. Das Wetter spielt mit.

Der nächste Punkt heißt “Die Erlöserkirche“, kann man hochkrackseln und über die ganze Stadt sehen, nur Olaf nicht, wegen Akrophobie😐(man geht außen am Turm entlang)

   Die "Vor Frelsers Kirke" 

Auf dem Weg dorthin hat Ilka ein nettes Plätzchen von der Kutterfahrt wiedererkannt und wir befanden, dass man schon wieder etwas essen könnte, nämlich Smörebröd. 

    Christianshavn Café

Das Restaurant hatte ein Verdeck, es regnet mal wieder, alles richtig gemacht.

Steffen hatte sich unterwegs Kuschelsocken gekauft und gegen seinen Regenschirm eingetauscht (vergessen), also nochmal zurück. 

Die Erlöserkirche hat Olaf erlöst, kein Aufstieg möglich wegen Nässe auf den Stufen. Ich wusste, der Regen ist zu etwas nütze.

Die Orgel in der Kirche, absolut beeindruckend 

Und nun? Auf nach Christiania! Zu den Hippies und “Green Georg”!

Nimm ein gelbes Wasser-Taxi, fahre zwei Stationen, laufe gefühlt 2 km und dann stehst Du vor den Toren von Canabis-Island – ach ne, Freetown Christiania. Geht auch einfacher! Schräg hinter der Erlöserkirche ist der Ausgang von Christiania aber wir wollten ja zum Eingang!🙄

    gelbes Wasser-Taxi 

    Freetown Christiania since 1971

Und da steht er: "Green Georg "

Wollt Ihr mehr von seinen Verwandten sehen, dann schaut auf der Webseite des Künstlers nach:

thomasdambo.dk

Muss man mal durch bummeln, höchst bemerkenswert! Am erwähnten Ausgang, stehen wir wieder an der Erlöserkirche. Olaf ist immer noch erlöst. “Jetzt müssen Sie einen Time-Slot buchen!” (1h warten) Nö machen wir nicht!

Wir laufen weiter zur Christiansborg Schlosskirche. “Es ist gleich 17 Uhr, wir schließen!” So schauen wir uns die nebenstehende Kirche an. 

   Christiansborg

    Schlosskirche

Das Wetter ist uns wohlgesonnen.

   19 Grad

Knobelbecher raus! Laufen oder Metro? Der Würfel fällt auf die Metro-Seite! Eine Station und bei Tageslicht erblicken wir das Raadhus. Die Männer überkommt eine ungeahnte Lust auf Hotdog, was soll man machen.

   Raadhus

Gegenüber ein Schild “TIVOLI”, wo Tivoli dran steht ist auch Tivoli drin, da müssen wir hin.

Wir geben den niederen Freuden des Menschen nicht nach, auch wegen der Akrophobie, und schlendern nur durch den Park.


Irgendwann sind wir fußlahm, fahren zurück nach Roskilde, schnell noch Brötchen eingesammelt, mit dem Bus zum Campingplatz und dann:

regnet es!

20000 Schritte machen sich jetzt bemerkbar, entweder ist das viel oder wir werden alt🤔

Es regnet in die Nacht hinein.

Land unter

Es regnet die ganze Nacht, es regnet zum Frühstück,  es hört nicht mehr auf. Land unter! Wir beschließen, auf dem Campingplatz zu bleiben. Jeder macht das, wozu er Lust hat, es wurde uns sozusagen vom Wetter aufgezwungen. 

    Die Wiese will auch kein Wasser mehr haben

12 Uhr gibt es Kaffee, es regnet immer wieder. Wir wagen uns bei einem kurzen Lichtblick mit dem Schirm nach draußen und umrunden den Campingplatz, am Fjord entlang, zum Hafen, durch Veddelev und zum Checkin zurück.

    Roskilde auf der gegenüberliegenden Seite

    Der Hafen von Veddelev

Der Regen lässt nicht lange auf sich warten. Es ist alles Mausgrau. An der Rezeption zurück verlängern wir um einen Tag, da wir die Kopenhagencard gekauft haben für 48h.

Olaf und Ilka sind mutig und fahren gegen 16 Uhr mit dem Rad nach Roskilde.

    Die Domkirche von Roskilde 

    Det gammle Raadhus

    Vielleicht ein Bürgergeld-Empfänger

    Am Wikinger-Museum

    Da irgendwo stehen wir auf dem Campingplatz 

Sieht so Sonne aus? Wir machen es uns drinnen gemütlich, es bleibt auch am Abend beim Regen.


Sonntag, 3. August 2025

Auf nach Dänemark

In aller Herrgottsfrühe wandere ich zum Waschhaus und treffe dort eine Dame in der Dusche, im Dunkeln. 😳 Auf meine Frage, warum sie denn im Dunkeln sitzt, meinte sie: "Ich glaube, ich bin ein Dunkelmensch”!🤔 Darauf hat Frau KI auch keine Antwort. Was ist das?

Wir verabschieden uns vom Campingplatz

      Es spricht für sich selbst

und starten 10:32 Uhr in Richtung Fähre nach Fehmarn-Rødby. Es regnet. Hyggelige 17 Grad. 

    Ein Blick auf die Insel Fehmarn 

   Auf Wiedersehen DEUTSCHLAND! 

Stau bei Fehmarn und so sind wir gegen 14:50 Uhr in Rødby. Die Überfahrt dauert gefühlt eine Kaffeelänge.

   Es regnet immer wieder

Kopenhagen bietet für uns keinen passenden Campingplatz, alles ausgebucht oder wir sind zu lang. Somit wird es halt ein Campingplatz in Roskilde am Fjord.

Er bewacht den Eingang zum Campingplatz 

Wir erreichen unseren neuen Standort (Roskilde Camping) gegen 17 Uhr und sind 305 km gefahren. Der Platz ist ziemlich groß und wir haben einen Blick auf das Wasser. Wir entscheiden uns zwei Nächte zu bleiben. 

Schöne Aus-(An) sichten

Das Abendbrot findet wieder bei Regen statt. Olaf hat für uns gekocht, Bigos. Schmeckt wie immer sehr gut. 

Für die Nacht ist Regen angesagt🙄


Samstag, 2. August 2025

Auf zum Dümmer See

Es ist soweit, wir schreiben den 2. August  2025 und wir begeben uns auf eine Reise nach Schweden. 1.5 Stunden und das Wohnmobil ist gepackt. Da geht noch was!

 17 Uhr Startzeit, bei 25 Grad,  das Navi sagt 19:30 Uhr ist Ankunftszeit in Perlin, am Dümmer See, in der Nähe von Schwerin. Wir haben sehr gut gepackt, es klappert nix, nur die Aufhängung des Fernsehers bedarf etwas Leberwurst, es quietscht.

Olaf und Ilka warten dort auf uns und es wird der Ausgangspunkt unserer Reise sein.

17:45 Uhr, die Wolken verdichten sich und bilden, uns  voraus, eine dunkle Wand.

Und Schwupps haben wir nur noch 20 Grad, es regnet. Da frage ich mich, verliert der Mensch an Volumen, wenn er friert?🤔

17 Grad! Wintersachen haben wir nicht dabei. Mein zweites Ich sagt: “ Kauf Gummistiefel!”

Zu früh gefreut, die Schublade mit den Töpfen hat sich verselbstständigt und hängt auf halb Acht. Not-Stopp! Alles wieder gerade gebogen, weiter. 

19:45 Uhr, wir haben unser Ziel erreicht und stehen irgendwie in der Pampas, Totenstille, es sind doch Ferien! Offensichtlich kampieren hier viele Dauercamper und die müssen früh schlafen. 

Da stehen sie einträchtig nebeneinander.

Das Abendbrot findet im Regen statt und wir lassen den Abend bei einem Glas Wein ausklingen.

Der Dümmer See


Auflösung der Frage: der Mensch verliert nicht an Volumen. Es sei denn er sieht so aus: 🥶 

dann vergrößert sich das Volumen an den betreffenden Stellen, wegen der Bildung von Eiskristallen.